Gemeinden fordern rasche Förderungsabwicklungen durchs Land

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeistern aus dem Südburgenland fordert Landesparteiobmann Thomas Steiner, dass zugesagte Förderungen des Landes rascher an die Gemeinden ausbezahlt werden: „Es kann nicht sein, dass Gemeinden Förderungen für Güterwege genehmigt bekommen, diese bauen und vorfinanzieren und dann monatelange auf das Geld warten müssen. Alle Gemeinden im Burgenland müssen gleich viel wert sein. Das muss sich endlich auch in der Landespolitik und den Förderungen niederschlagen.“ 

 

Immer wieder kommt es im Burgenland bei Auszahlungen von bereits genehmigten Förderungen zu Verzögerungen durch das Land Burgenland. Aufgrund vieler ausständiger Förderungen im Güterwegs-Bereich fordern einige Bürgermeister aus dem Südburgenland das Land auf, Förderungsabwicklungen rasch und unbürokratisch abzuwickeln. „Die Gemeinden werden immer mehr durch gestiegene Abgaben an das Land belastet. Gerade dort, wo das Land Förderungen bereits zugesagt und genehmigt hat, soll das nicht der Fall sein. Wir fordern daher, dass diese Förderungen vor allem im Bereich des Güterwegebaus rasch ausbezahlt werden“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner.

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Resolution des 66. Österreichischen Gemeindetages

Gemeinden gewährleisten Stabilität und Kontinuität in dieser Republik

Die Gemeinden haben in unserem Staatswesen eine besondere Rolle. Sie gewährleisten die Grundversorgung für die Bevölkerung im Rahmen der Daseinsvorsorge, sie bieten eine nachhaltige Lebensperspektive und sind gleichzeitig auch Garanten einer wirtschaftlichen Stabilität und einer nachhaltigen Entwicklung. Sie fördern den sozialen Zusammenhalt und sind jene Orte, wo Beteiligung und demokratische Mitbestimmung am politischen Geschehen möglich wird. Dabei kommen die Gemeinden auch ihrem gesetzlichen Auftrag nach, Wahlen und                                                                                            Plebiszite auf europäischer, nationaler oder subnationaler Ebene durchzuführen.

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Resolution des Österreichischen Gemeindetages zur Klimakrise

Der Österreichische Gemeindebund erkennt die Eindämmung der Klimakrise und ihrer schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität an.

Er erkennt, dass die bisherigen Maßnahmen und Planungen der öffentlichen Gebietskörperschaften nicht ausreichen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

 Beschlossen im Bundesvorstand des Österreichischen Gemeindebundes,

Graz, am 26. Juni 2019.

Gemeindefinanzen vor neuen Belastungen

 

Die in Vorbereitung stehende Steuerreform des Bundes, die fehlende Absicherung der Grundsteuer und die ausständigen Mittel für die Bildung könnten die Einnahmenseite der Gemeinden schon bald massiv unter Druck bringen. Die Änderung des Sozialhilfegesetzes mit dem neuen Landes-Pflegekonzept, zu dem die Gemeinden 50 % dazuzahlen sollen, wird die ohnehin laufend steigenden Transferausgaben ans Land nochmals in die Höhe schnellen lassen. In Summe bedeuten weniger Einnahmen bei gleichzeitig stark steigenden Ausgaben, dass die für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt notwendigen Investitionen weiter sinken werden.

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Bundesregierung schafft bessere Rahmenbedingungen für schulische Betreuung

Heute hat die Bundesregierung die Reform des Bildungsinvestitionsgesetzes präsentiert. Landesparteiobmann Thomas Steiner und Gemeindebundpräsident Leo Radakovits begrüßen die Pläne zur Finanzierung der schulischen Tages- und Ferienbetreuung. „Die Gemeinden erhalten als Schulerhalter weiterhin eine Personalkostenförderungen bis 2022 für bereits bestehende Angebote und nicht nur – wie geplant – für neue. Die Bundesregierung sichert damit langfristig den Erhalt und Ausbau schulischer Betreuung“, erklären Steiner und Radakovits.

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